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Bernie ist raus.

Slate und die New York Times über eine bittere Wahrheit.

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Es wäre soooooo interessant geworden.

Es wäre sooooo interessant geworden: Ein „demokratischer Sozialist“ im Weißen Haus. Ein Mann ohne Kamm als Anführer der Freien Welt. Ein US-Präsident, der Skandinavien nicht nur geographisch korrekt in Nordeuropa verortet, sondern diese Weltregion auch noch als Vorbild für „God’s own Country“ preist … Fast zu schön, um wahr zu sein.  

Doch wahr – das ist die bittere Realität – wird dieser Traum niemals werden. Tatsache ist: Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Demokraten ist so gut wie gelaufen. Das war’s, Folks.  Hillary hat den Sieg so gut wie in der Tasche. Das ist keine Meinung, das ist Mathematik. Das amerikanische Magazin Slate bringt es auf den Punkt und hat die Fakten:

Hillary hat 1930 Delegierte: Das entspricht 81 Prozent der 2383 für die Nominierung benötigten.

Bernie hat 1189 Delegierte: Das entspricht 50 Prozent der 2383 für die Nominierung benötigten.

Von den 1646 noch zu verteilenden Delegiertenstimmen müsste Clinton deshalb nur 28 Prozent gewinnen, Sanders  aber volle 73 Prozent. Nach allem, was wir derzeit wissen, ist das in Wahlen meist ein Ding der Unmöglichkeit. Jedenfalls außerhalb Nordkoreas.

Stimmt, da sind doch die demokratischen „Superdelegierten“, die ihre Meinung ändern und Hillary ihre Unterstützung entziehen könnten. Das ist eine Möglichkeit. Doch sie ist extrem unwahrscheinlich. Denn weshalb sollte sich das demokratische Parteien-Establishment nun plötzlich gegen die siegreiche Vertreterin des demokratischen Parteien-Establishments wenden? Mit welchem Mandat und aus welchem Grund?

Das ist keine Meinung, das ist Mathematik.

Dennoch verkündet Ana Kasparian in der New York Times Durchhalteparolen:  „It’s not over for Bernie Sanders yet!”. Doch das Schlüsselwort lautet: „Yet“. So liest sich der Beitrag bereits wie ein Abgesang wider Willen: Bernie müsse weitermachen, denn er „trägt weiterhin zur Bewusstseinsbildung über die Probleme bei, die Amerikaner am meisten bewegen“. Weiter: „Das große Geld aus der Politik zu verdrängen, ist wesentlich für den demokratischen Prozess im Land. Und je mehr Sanders darüber spricht desto größer die Chance, eine Lösung zu finden.“

Das ist richtig. Doch die Fortsetzung einer Kampagne zwecks „Bewusstseinsbildung über die Probleme, die Amerikaner am meisten bewegen“ ist nicht das gleiche wie ein enthusiastischer Griff nach der Macht. Vielmehr klingt das nach einer Kampagne, die sich vom eigentlichen Ziel abgewendet hat und nun auf einer ganz anderen Ebene andere Ziele verfolgt.

Das ist klug, verdienstvoll und nachvollziehbar. Aber es wird Bernie Sanders nicht ins Weiße Haus bringen.

 

 

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30 Leserbriefe

Till Hasbach schrieb am 22.04.2016
Sehr geehrtes IPG Journal,

"Hillary hat 1930 Delegierte". Obwohl Sie im Nachhinein anmerken, dass die Superdelegierten ihre Meinung ändern können, ist es faktisch falsch zu schreiben, dass Hillary die im Zitat genannte Zahl von Delegierten besitzt.

Im Wahlkampf von Hillary gegen Obama hatte sie auch die Mehrzahl der Superdelegierten, die sich dann zum Großteil der Mehrheit der Bevölkerung gebeugt haben, bzw. eben Hillary nicht weiter unterstützt haben.

Und dass es gerade in den Amerikanischen etablierten Medien darum geht, einen Kandidatinnen aussichtslos erscheinen zu lassen, um ihm weitere Stimmen zu entziehen, entblößt Ihr hier die gleiche journalistische Schwäche. Zusätzlich wurden in der New York Wahl über 150.000 Stimmen gestrichen, durch dubiose Machenschaften. Erwähnenswert!
HPM schrieb am 23.04.2016
Bernie Sander's : die Amerikaner haben nicht begriffen das ausgerechnet dieser Mann den Staat umbauen wuerde so das jeder Kranken- und Rentenversichert ist. Der ein deutliches Nein zu dieser aggressiven Kriegstreibender Politik setzt. Wir werden uns noch wundern wenn einmal dieses TTIP abkommen unterzeichnet ist. Hillary Clinton vertritt das Konservative und Religioese Establisment . Sie wird Ihre Geldgeber nicht enttaeuschen.
Claus Salvador BA schrieb am 23.04.2016
Warum macht Sanders weiter? er muesste die Partei doch zusammenschliessen? Es geht gegen Trump
was haelt ihn davon ab? Waehler fuer Clinton zu mobilisieren oder einen Deal auszuhandeln? Das ist America, das sollte man beruecksichtigen es gehts immer ums Geld
Bernhard Keim schrieb am 24.04.2016
So verständlich die Hoffnung vieler hier auf eine sozialdemokratischere Politik sein mag, Sanders polarisiert nicht weniger als Trump und ob er gegen diesen gewinnen könnte, ist dann doch mehr als fraglich. Trump gilt auch vielen Republikanern als ein Schreckgespenst. Bei Sanders bleiben sie eher der Wahl fern, wohingegen sich Clinton als das kleinere Übel herausstellen mag, das man wählt um Trump zu verhindern.
H.Dieter Ehrlich schrieb am 25.04.2016
Bernie Sanders ist, leider, ein Demagoge, der laufend verspricht, als Präsident Dinge zu tun (Sozial- und Krankenversicherung wie in Skandinavien, sehr lob enswert), die bei den zu erwartenden Mehrheitsverhältnissen im Kongress undurchführbar sein werden. Als intelligenter Mensch müsste er auch wissen, dass seine Kritik an Hillary's Persönlichkeit nicht der Wirklichkeit ihres Charakters entspricht. Lesen Sie den Artikel von N.Christoph in der NYT vom 24.4.
Irene Zimmer schrieb am 25.04.2016
Sie geben einerseits zu, dass eine Sanders Kandidatur noch möglich aber extrem unwahrscheinlich ist, und in roter Schrift "Das ist keine Meinung, das ist Mathematik".

Also was ist es jetzt "extrem unwahrscheinlich" oder "mathematisch unmöglich?
Dagmar schrieb am 25.04.2016
Es ist sehr traurig, dass die Amerikaner nach wie vor nicht die Bedeutung eines intellektuellen, inteligenten, gebildeten erkennen. Bernie waere schon Topwahl fuer die Amerikaner, aber die werden leider nach wie vor von Unwissen, Hexenjagd und so weiter geleitet. Schade, Bernie waere die ECHTE Zukunft fuer die USA.

Ich lebe seit 14 Jahren in den USA und muss schon sagen, dass Otto Normalverbraucher kein sehr angenehmes Leben hat, keine geregelten Arbeitsstunden, kein Weihnachts- und Urlaubsgeld, keine Krankenversicherung (oder sehr schlechte), kaum Krankenstand (5 Tage im Jahr) und so weiter. Es gibt auch keinen Karenzurlaub, Kinder werden schon mit 6 Monaten in den Daycare geschickt...wirklich nicht sehr erstrebenswert.
Manny schrieb am 26.04.2016
@Claus Salvador BA: du hast das Wahlsystem in den USA noch nicht ganz verstanden... Clinton und Sanders haben im Moment noch nichts mit Trump zu tun...
Theodor schrieb am 26.04.2016
Natürlich soll Bernie Sanders weiter Stimmen sammeln damit Hillary ihn oder zumindest seine politische Position bei einer möglichen Regierungsbildung/ Vicepräsidentschaft berücksichtigen muss.
Andres Staeubli schrieb am 26.04.2016
es ist jetzt relativ unwahrscheinlich geworden, aber nicht mathematisch Unmöglich. Der Artikel nervt mich.
Althoff schrieb am 26.04.2016
Demokratie? In den USA?
Joachim schrieb am 27.04.2016
Traurig, dass man in den USA keine anderen Kandidaten gefunden hat.
Sich diesem System noch mit TTIP unterzuordnen und damit Gerichtsbarkeit nach USA zu transferieren, zeigt, dass auch in Europa die politische Klasse ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat und wir nur noch von kranken, machtbesessenen und vom eigenen Ego getriebenen Personen mit grassem Realitätsverlust regiert werden.
Hans-Georg Tillmann schrieb am 27.04.2016
Ich frage mich zum wiederholten mal : Was ist mit der Friedrich-Ebert-Stiftung los?
Warum will man unbedingt die Kandidatin vorzeitig zum Gewinner ausrufen, die am Anfang ihrer Kampagne noch stolz verkündete, wieviele Milliarden sie von der Wall Street erhalten wird ?
Ist die Friedrich-Ebert-Stiftung mittlerweile auch von dem neoliberalen Geist durchdrungen ?
Man erinnert sich daran, dass vor nicht allzu langer Zeit die FES die Feier zum runden Geburtstag eines Gerhard Schröder ausgerichtet hat.
Außer dem Papst gibt es nicht mehr sehr viele Personen weltweit, die Hoffnung auf positive Veränderungen machen. Bernie Sanders ist einer dieser Wenigen. Schreibt ihn nicht tot !
Laszlo schrieb am 27.04.2016
Meiner Meinung nach hätte er gewonnen wenn die wahlautomaten seinen Namen auswählbar gewesen wäre.
Gab Haufen Videos wo der Wähler auf Bernie Sanders Namen gedrückt hat und er nicht auswählbar war!!!!
Meiner Meinung nach wurde das amerikanische volk betrogen durch plumpe wahlmanipulation!!!
Xenos 2 schrieb am 28.04.2016
Es ist auffällig wie stark Trump auf die AIPAC israelische Karte setzt ,
aber dort auf den rechten Flügel und nicht auf den linken wie Sanders bei seinen Landsleuten.
Es würde an ein Wunder grenzen wenn Sanders gegen das Großkapital mit Vernunft gewinnen würde.
Ulrike ritchie schrieb am 28.04.2016
Trump? Man sollte die Dummheit der Wähler , hier in USA , nicht unterschätzen.
SadYankee schrieb am 28.04.2016
Demokratie in den USA ist weitgehend eine Illusion, vor allem wenn es um den Präsidentenwahlprozess betrifft.

Der typische amerikanische Wähler ist nicht so sehr dumm, wie er absichtlich falsch informiert wird, und er wird selten die massiven Anstrengungen nehmen nötig, um die Ansprüche von den Kandidaten, den Experten und den Medien gemacht untersuchen.

Da die amerikanische Öffentlichkeit ist somit so stark beeinflusst, wenn nicht direkt von diesen Unternehmen und Investoren kontrolliert und mit "Super-PACs", ist es wirklich nicht lange der Wähler, der die wahre Macht der Auswahl hat die unbegabt Idiot unser Präsident wird.
Ralf E schrieb am 28.04.2016
Die deutschen verstehen nicht die amerikanische Lebensphilosophie. Ein Bernie Sanders will Sachen einfuehren (freie Bildung, Krankenversicherung fuer alle) die durch hoehere Steuern bezahlt werden muessen. In Amerika gilt das Prinzip das jeder Einwohner das Recht hat ein Haus zu besitzen. Deshalb laufen die Dinge in Amerika anders. Liebe Deutsche, kuemmert euch um euer kaputtes Land das von eurer Kanzlerin erfolgreich in den Abgrund gefahren wird. Das amerikanisched System ist ein Leistungssystem und nicht ein Wohlfahrtssystem in dem man jahrelang arbeitslos sein kann und der Staat einem immer noch Harz 4 in den Hals wirft. God Bless America
Mr.Reason schrieb am 29.04.2016
Interessant wie in dem Zweiparteiensystem (eigentlich ist es ein Einparteiensystem) von beiden Seiten des politischen Spektrums die Menschen einen Aussenseiter hervorheben.

Insgesamt sind die USA an ihrem Zenit angekommen und es kann nur noch runter gehen.

Fuenfzig Prozent der US-Wirtschaft entspringt dem Petrodollarsystem, welches die OPEC zwingt Energie nur fuer den US Dollar zu verkaufen, und deswegen sich alle Welt darum reisst etwas in die USA zu exportieren, um Energie einkaufen zu konnen.

Dieses system ist jedoch sehr ungerecht und wird seit dem Fall der UDSSR haemungslos ausgenutzt. Nun wollen die grossen aufstrebenden Spieler es loswerden. Auch Europa leidet darunter. TTIP sollte nicht kommen, anstatt mehr Souverenitaet fuer Europa.
Ernst Anton schrieb am 29.04.2016
Lieber Ralf E., offentsichtlich haben Sie nie oder nur als Tourist in den USA gelebt, ansonsten wuerde
so ein Unsinn nicht von Ihrer Feder kommen. Demokratie in den USA, die meisten hier koennen das Wort noch nicht einmal buchstabieren. Krankenvers. None! Verfuegbare Krankheitstage. None! Rechtlich fest gelegte Arbeitsrechte.None! Anrecht auf minimal Urlaub pro Jahr.None! Anrecht auf zumindest beruendete Kuendigung. None! Anrecht auf freie Reisemoeglichkeiten. None! Anrecht auf freie und durchsichtige Wahlen jeglicher Art. None! Anrecht Freiheit und Gleichheit. None! Anrecht aufSelbstbestimmung. None! usw. Lebe seit zu langer Zeit in diesem sogenannten "God's given Country", hohe Kriminalitaet, einer der hoechsten Moerderraten in der Welt, die schlechteste schulische Ausbildung. usw
Hubert schrieb am 29.04.2016
Guter Bericht, logisch und faktisch richtig.
Dennoch finde ich (seit Jahrzehnten in den USA lebend) die sich anbahnende Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump alles andere als glücklich, sondern das alte Problem der USA ist - der Wähler kann nur das kleinere Uebel wählen.
Bill Clintons Jahre im WH haben den politischen Rechtsruck der USA ermöglicht, weil Slick Willie die Demokraten auf eine mitte-rechts Linie brachte, mit den Republikanern weitestgehend unsoziale Policies durchgedrückte, für die Bevölkerung aber nur billige Lippenbekenntinisse vorrätig hielt - all das wird auch bei Hillary so weitergehen.
Sollte trotz aller gegenwärtigen Wahrscheinlichkeit Trump die Präsidnetschaft ergattern - na dann gute Nacht - ökonomisch und ökologisch wird's ein Drame wie Dallas ergeben
Marcel schrieb am 02.05.2016
Also der Bericht ist in meinen Augen akkurat und die "mathematische" Wahrscheinlichkeit eines noch möglichen Sieges für BS liegt im Bereich "Attentat/ Unfall/ Skandal etc auf Hillary".

Was die Debatte USA / Deutschland angeht scheint es mir dass die meisten es nicht verstanden haben das beide Systeme (Demokratisch/ Sozial - Kapitalistisch/Universal) grosse Nachteile mit sich bringen und jeder für sich selbst entscheiden muss welches "politisches" Übel für ihn das kleinere/akzeptablere ist. Eins ist auch klar, kein menschliches politisches System auf dieser Welt hat es je geschafft, die grundsätzlichen Natur Gesetzte unserer Millionen Jahren alten Welt, erfolgreich in einer "Welt Politik' wieder zu spiegeln. Auf Grund der menschlichen Natur, wird sich das auch niemals ändern.
Hans Meyer schrieb am 05.05.2016
wenn Trump es schafft die stimmen die gegen das Etablishment sind zu konzentrieren, hat er sehr wohl eine Chance! Zu gross ist die Wut auf die politische Elite in Washington und die Banker in New York die das Land im Würgegriff halten! Mal abwarten welche Waffen Trump da noch in der Hinterhand hat, ich traue ihm alles zu, nur nicht zu verlieren!
Stagl schrieb am 07.05.2016
Die Demokraten spielen keine Rolle. Kim jong Trump oder Donald Un gewinnin am Ende, wenn es um das Amt im Weissen Haus geht.
Till-Ulrich Hepp schrieb am 20.05.2016
Sanders ist definitv NICHT raus. Er wird wohl die Mehrzahl der noch zu vergebenen Delegierten erlangen und dann geht es - mit einem Vorsprung von vermutlich weniger als 200 Delegierten für Clinton ( ziehen Sie immer die 530 super delegates ab, die können und werden sich um entscheiden)- zur Democratic Convention Ende Juni wo endgültig abgestimmt wird.

Dort wird Sanders dann die Nominierung erhalten, denn er hat die wesentlich besseren Umfragewerte gegen Trump und liegt auch sowohl bei der breiten Bevölkerung (auch bei Republikanischen Wählern!) wie auch bei klassischen Unterstüzer milieus der Demokraten (etwa Gewerkschaften, nachdem Clinton zunächst führte).

Die Demokraten wollen gewinnen - mit Sanders als totaler Antithese zu Trump können sie das, mit HRC werden Sie "weg gepöbelt".
Armin von+Thal schrieb am 24.05.2016
Freunde, hoert auf zu spinnen : Wenn Ihr America "aus europaeischen Augen" seht, dann vergeudet Ihr hier Eure Zeit! Sanders wird oder wuerde NIE eine Chance in USA haben : der Congress wuerde NIE seine sozialen Spinnereien zulassen, so ist das nun mal in den USA; findet Euch damit ab!
Auch Clinton hat "genug Dreck am Stecken",dass eine Presidentschaft unwahrscheinlich ist : Ihre "Hypotheken" sind Ihr Mann und die Demokratische "Katastrophe" Obama!
Ob Ihr nun Trump moegt, oder nicht, spielt hier ueberhaupt keine Rolle : am Ende werden die Demokraten-mueden Amerikaner Ihm eine Mehrheit beschehren, weil Er als Einziger keine Lobbyismus-Hypotheken mit ins Amt bringen muss : Er hat genug Geld! Ausserdem wird Er wohl mit der Islamismus-Hype in den USA abrechnen, was Americaner erwarten!
Armin von+Thal schrieb am 24.05.2016
Wer sich noch ueber mich "mokieren" moechte, bitte schoen, bin Deutsch-Americaner seit mehreren Jahrzehnten, habe die "Gnade der spaeten Geburt" und liebe nun mal die USA !
Hans-Georg Tillmann schrieb am 24.05.2016
Herr von Thal macht deutlich, dass es Zeit wird, dass wir Europäer den Wall Street Kapitalismus stoppen und unseren eigenen Weg gehen.
Andres Staeubli schrieb am 31.05.2016
Sanders bleibt wohl doch als Einziger übrig ;) der sich mit realen Chancen gegen Trump durchsetzen könnte.

Hillary ist raus und nicht der Herr Sanders, weil sie mit dem Email-Server -Skandal kaum mehr zur ersten weiblichen Präsidentin taugt -die Geldgier der Clintons wird ihr offenbar jetzt zum Verhängnis. Eine Präsidentin die vom FBI untersucht werden muss, das sollte doch vermieden werden.

Sollte Frau Clinton von den Demokraten doch noch zur Kandidatin erkoren werden, so wird dies schwere Folgen für die Zukunft der Demokraten und auch der USA haben. Einzig Herr Sanders könnte den Schaden jetzt noch begrenzen und den Korruptionsverdacht von der Partei und dem Präsidentenamt abwenden.

Aus meiner Sicht bleibt der Partei nur Herr Sanders zur Auswahl übrig
Herbert Tanner schrieb am 06.06.2016
1)Sanders ist der populaerste unter allen Kandidaten, fast alle unter 40 wollen den "democratic socialist", ca. 80%! 2) Die USA sind keine Demokratie, die Wahlen auch nicht, das Volk waehlt nur eine Vorgabe, das Endergebnis bestimmen Wahlmaenner, sie koennen sogar die Putzfrau, die an keiner der mittelalterlich komplizierten beiden Wahlgaengen teilgenommen hat, zum Sieger kueren! 3) Madame hat heftig Dreck am Stecken, nicht nur wg. Emails sondern "racketeering", d.h. raeuberischer Erpressung, die FBI hat erklaert, sie wollen die Clinton Foundation als "criminal organization" anklagen! 4) Trotzdem wird Mammon dafuer sorgen, dass die "Super Delegates" Madame oder z.B. Joe Biden zum Praesidaenten kueren, und endlich koennen sie den Atomkrieg mit Russland vom Zaun brechen! Tschermania, ade!