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Ukrainekonflikt: Chinas Weichen sind vorerst gestellt
Pekings aktuelle Parteilichkeit hat eine Vorgeschichte. Daran sollte sich der Westen erinnern.

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Da war er noch Präsident: Viktor Janukowitch und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping im Dezember in Peking. Der Freundschaft hat die aktuelle Entwicklung keinen Abbruch getan.

Vorsichtig rang Chinas Außenamtssprecher Qin Gang mit Worten, als er am gestrigen Montag nach Chinas Position zu Moskaus Schritten auf der Krim gefragt wurde: Die Lage habe sich nicht ohne Grund so entwickelt. Peking hoffe, dass alles im Rahmen gegebenen Rechtes geregelt werde. Über diese demonstrative Positionierung hinaus: Kein Kommentar. Auch vielsagendes Schweigen zu der Inter-Tass-Meldung, wonach der chinesische Außenminister mit seinem russischen Amtskollegen am Telefon „weitgehende Einigkeit“ bezüglich der Entwicklung in der Ukraine erzielt habe – sogar hinsichtlich ihren Verhaltens bei der UN, deren Sicherheitsrat am vergangenen Samstag ergebnislos getagt hatte.

In Peking kein Wort zum Maidan

Die öffentlich zur Schau getragene Vorsicht steht in krassem Kontrast zu der Eindeutigkeit, die Peking tatsächlich seit Dezember gefunden hat. Mitte November brach Janukowitsch, Ukraines Ex-Präsident, mit der EU, verkündete die Nähe zu Russland und eilte am 3. Dezember nach Peking. Zwei Tage später wurde er nicht nur von Chinas Staatschef Xi Jinping zu einer Audienz empfangen, sondern erhielt von Xi auch die Zusage: Peking werde im Notfall auch einen Nuklearschutzschirm über die Ukraine aufspannen, sollte diese von Großmächten bedroht sein. 9 Mrd. US-Dollar vergünstigte Kredite und 20 Vereinbarungen breiter Kooperation kamen hinzu. Zu Demonstrationen gegen Janukowitsch auf dem Maidan kein Wort. In China wurde bisweilen sogar jede Wortäußerung für Janukowitsch' Widersacher im Internet zensiert.
Pekings klare Parteiergreifung dauerte auch dann noch an, als Janukowitsch von der Opposition aus dem Amt gejagt wurde und die Flucht ergriff.

In China wurde bisweilen sogar jede Wortäußerung für Janukowitsch' Widersacher im Internet zensiert.

Korrespondierend mit Moskaus Zudrehen des Geldhahns für die Ukraine verklagte Peking gegen Ende Februar Kiew vor einem internationalen Schiedsgericht auf Schadensersatz, da die Ukraine gegen 3 Mrd. US-Dollar Kredite versprochene Getreidelieferungen nicht geliefert habe. Pikanterweise geschah dies just zu der Zeit als Kiew jeden Dollar braucht, um zu überleben. Am 27. Februar, als in westlichen Hauptstädten vor einer russischen Intervention  gewarnt wurde, warnte das KP-Organ Renmin Ribao (Volkszeitung) in Peking mit klaren Worten den Westen davor, in der „Denke des Kalten Krieges“ zu verharren.

Seit langem zeigt Peking in der internationalen Politik gewisse Nähe zu Moskau. Dennoch verwundert gerade in der Angelegenheit um die politische und geo-politische Zukunft der Ukraine, wie Pekings Parteiergreifung so ohne  Rücksicht auf den Westen, vor allem auf die EU, anmutet. Die Ukraine aber auch Länder wie Rumänien und Bulgarien bieten China leichte Zugänge zu europäischen Märkten. Die Ukraine liefert zudem Waffentechnologien nach China, vor allem für Marine und Luftwaffe. Doch die Geschäfte liefen unter Janukowitsch's Gegnern und Vorgängern wie Timoschenko genauso gut. Pekings Chance auf bessere Geschäfte mit Kiew dürften vertan sein, wenn China anderen Eliten in Kiew mit voreiliger Parteiergreifung vor den Kopf stößt. Zudem liegt es auf der Hand, dass eine durch die EU gestützte Ukraine zahlungskräftiger sein dürfte, um chinesische Waren zu kaufen.

Polarisierung nicht nur über die Ukraine

Verständlicher erscheint Chinas Parteilichkeit jedoch, wenn man die aus Pekinger Sicht wahrgenommene Polarisierung zwischen China und der westlichen Welt mit im Blick hat. Ein Beispiel: Ein europäisches Land nach dem anderen zeigte sich im Konflikt mit Japan nicht bereit, Pekings Position wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen. Der britische Premier David Cameron warb bei seinem letzten China-Besuch zwar für eine Freihandelszone mit China. Doch ließ Cameron zur gleichen Zeit seinen Admiral George Zambellas in Tokio verkünden, London unterstütze vorbehaltlos Japans Opposition gegen Chinas Luftabwehrplan über dem Ostchinesischen Meer. In dieser Solidarität folgte Frankreichs Präsident Francios Hollande. Am 5. Dezember 2013 versicherte schließlich das EU-Trio (Van Rompuy, Ashton und Barroso) Tokio gegenüber: Das EU-Waffenembargo gegen China werde nicht nur verlängert, sondern auch auf double-use Komponenten, also auf militärisch wie zivil nutzbare Komponenten ausgeweitet.

Ein Beispiel: Ein europäisches Land nach dem anderen zeigte sich im Konflikt mit Japan nicht bereit, Pekings Position wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen

So gesehen sind Pekings Weichen –  fürs Erste – gestellt: Gen Osten und gegen Westen. Wieweit es damit gehen kann, hängt nicht zuletzt davon ab, inwieweit Putins Russland sich auf einen Konflikt mit dem Westen einlassen will, und ob Moskau, das China jahrzehntelang mit Argwohn, bisweilen mit Feindseligkeit beäugt hatte, Peking nun in einem neuen „Kalten Krieg“ als Partner über den Weg traut.

Fürs Erste sendet Moskau Liebesgrüße nach Peking: Präsident Putin, so berichtet Chinas amtliche Nachrichtenagentur XINHUA ausführlich, habe am Montag sein Mitgefühl mit den Opfern der Terrorattacke in der südchinesischen Stadt Kunming bekundet und verurteile aufs Schärfste jeden Terrorismus. Dass die EU dies indes selbstverständlich auch getan hat, findet in China kaum Beachtung.

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27 Leserbriefe

Pascal Abb schrieb am 04.03.2014
Ich würde nicht sagen, dass sich Peking eindeutig auf Seiten Russlands positioniert hat. Die Statements des Aussenministeriums sind eher Musterbeispiele für die absolut nichtssagende, unverbindliche Sprache eines Landes, das in dieser Frage zu keiner Position gefunden hat und das auch wohl in naher Zukunft nicht tun wird. Staatsmedien und Experten in regierungsnahen Forschungsinstituten haben sich bis jetzt mit Parteinahmen ebenfalls zurückgehalten, also scheint die Linie noch nicht klar zusein.
Das liegt für mich daran, dass hier mehrere Interessen, Befürchtungen und Prinzipien aufeinanderprallen: bedeutende Handelsbeziehungen unterhält China mit allen direkt und indirekt beteiligten Staaten. Die Absetzung einer Regierung durch Proteste ist für Peking natürlich kein sonderlich erfreulicher Präzedenzfall, aber genausowenig wäre es eine Sezession der Krim aufgrund ethnischer Unterschiede zur Gesamtukraine (man denke an Xinjiang und Tibet). Zwar teilt man sicher die Befürchtungen über westliche Unterstützung für Regimewechsel, aber gegen das Prinzip der Nichteinmischung hat Russland offensichtlich noch weitaus stärker verstossen. Die logische Konsequenz für Peking ist, sich an der Seitenlinie zu halten, was übrigens auch den Weg für eine eventuelle zukünftige Vermittlerrolle freihalten könnte, wenn dies von anderen Konfliktparteien gewünscht wird.
Jörn schrieb am 05.03.2014
Vielen Dank für die Analyse. Eine kurze Anmerkung: lt. Süddeutsche hat die EU und die USA anscheinend bewusst das Wort "Terrorattacke" in Bezug auf den Vorfall in Yunnan vermieden.
Heinz Kersten schrieb am 06.03.2014
Ich bin besorgt um den Frieden auf der Welt. Russlands (Putin)verhalten ist gleichzusetzen mit den Geschehnissen in den Jahren 1930-1945. Das Russische verhalten zeigt deutliche Parallelen zwischen damals und Heute auf. Ein Machthungriges Regime Oberhaupt wie Putin ist gefährlich. Man hat es bei mehreren Vorkommnissen In Russland selbst gesehen, Wie Skrupellos dieser Mann ist. Der Weltfrieden ist schon gefährlich auf der kippe, da muss ein Putin noch Öl ins Feuer Giesen. Mit Schönreden wird dabei nichts besser, Und wenn Unsere Regierung Rück Rad hätte würde sie die Beziehungen zu so einem Mann (Putin) sofort beenden. Aber Deutschland ist ja schon abhängig von Diesem Land. Dieser Putin ist nicht besser wie Saddam Hussein, oder H....r. Ich scheue mich nicht meinen Namen zu nennen. Denn ich stehe dazu.
MFG H. Kersten
SonyaFan schrieb am 08.03.2014
Also der Herr Heinz Kersten scheint hier etwas zu verdrehen.Die EU allen voran Merkel,Hollande und der polnische Präsident haben das alles angezettelt.Russland hat die Ukraine stets unterstützt und ist ihnen sogar mit dem Gaspreis entgegen gekommen.Was wollten die also mehr.In die EU kommen um abzusahnen?Das scheint neuerdings ein Spiel für verschiedene Staaten zu sein.Nur darf man nicht vergessen dass wir schon etliche Pleite-Staaten in der EU haben.Also bleibt das ganze an nur 4 oder 5 Länder hängen die das ganze dann bezahlen müssen.Für mich ist die EU weit über ihr Ziel hinausgeschossen.Stets wurde nur eine einseitige Berichterstattung geleistet.Also wer verhält sich wie die Nationalsozialisten?Und weil Russland jetzt nicht kuschen will droht man ihnen.Das ist Erpressung pur.Also noch mal wer benimmt sich jetzt wie die Nazis seinerzeit.Doch wohl die EU und die USA.Denn auch die Polizisten die von den Aufständischen erschossen wurden hatten Familie,aber die wurden bis jetzt von der EU und den USA ignoriert.Dabei haben sie nur ihren Dienst getan.Oder glaubt ihr echt dass unsere Polizei hier nicht zurückschießen wenn wir jetzt einen Aufstand machen würden und einen von ihnen erschießen würden?Wie naiv muss man dann also sein.Schaut die Länder an wo die USA bis jetzt eine Demokratie errichten wollten.Es vergeht kein einziger Tag mehr wo nicht eine Bombe oder irgendein Anschlag gemacht wird.
Heinz Kersten schrieb am 10.03.2014
Lieb SonyaFan
Mir ging es eigentlich um den Weltfrieden. Nicht um Einzelne Personen. Aber Solche Leute Wie Putin sind doch die die den Weltfrieden gefährden. Aber jeder kann das sehen wie er will.
Einer fängt an zu Stenkern un schon klopen alle druf
aljoscha schrieb am 12.03.2014
Amerikanische F-16 und soldaten sind 500-700 km entfernt fon Moscow und Sankt-Petersburg........Was wird welt sagen wenn die russen auftauchen 500-700 km vor waschington und losAngeles?
Viktor Jasch schrieb am 12.03.2014
Ukraine ist mehrheitlich russisch sprachig, aber EU/USA haben 22 J. nationalistische Parteien unterstützt, die russisch ausrotten sollten. Trotzdem bleibt Russisch Nr.1 in Ukraine. Das Gelabbere von "russischer Minderheit" ist nicht hilfreich, das ist reine Formalität, auch ethn. Ukrainer sprechen überwiegend russisch. Das war das Gift die ganze Zeit, und nun heißt es nur noch Russen oder Ukrainer. Wir werden hier falsch informiert. Die 4 Parteien der Übergangsregierung sind alle gegen russische Sprache, also nationalistisch, und eine davon, Swoboda, ist erklärte Nazipartei mit 3 Ministerposten (NPD-Partner). Krim wurde 1954 in einem Kremlbesäufniss von Chrushöw an seine Heimat grundlos "verschenkt", was in UdSSR keine Bedeutung hatte. Elzin war der weitere Säufer, der es so eilig hatte, Gorbi zu verdrängen, dass keine Zeit war, die Krim herauszunehmen. Krim war nie ukrainisch, ist russisches Land seit 250 J.. EU soll sich für Russisch als 2te
Staatssprache in Ukraine einsetzen, nur dann kann noch der Osten und Schwarzmeerküste ukrainisch bleiben. Klitschko und Timoschenko sind ebenso gegen russische Sprache: trotz der Fakten, dass es die meist gesprochene Sprache der Ukraine ist. Die Vertreter der Ostukraine wurden ausgeschlossen, also wurde damit die Teilung der Ukraine eingeleitet. Die deutschen Politiker sollen lieber Mund halten, das ruft ganz besondere Reaktionen in Russland und Ukraine hervor, wenn Deutsche sich einmischen und dazu noch ukrainische Nazis unterstützen, die stolz auf deren Kolaboration im WK2 sind. Ukraine ja, aber mit russischer Sprache und als Partner Russlands.
dubois schrieb am 15.03.2014
warum haben sich unser "Eliten" von China und Russland abhaengig gemacht??? Hoert auf fossile Brennstoffe zu verheizen und strickt eure Unterhosen selbst. Und schickt eure Manager und Politiker nach Sibirien inss Arbeitslager= die sind verantwortlich mit ihrer ungeheuren GIER!!!
Gerimbeck schrieb am 19.03.2014
Dem AutorenBeitrag von Herrn Shi Ming scheint eine fundierte Polit-Recherche vorangegangen zu sein. Was aus meinem Verstaendnis, ohne damit eine suggestive Tuere zu oeffnen, auch eine wesentliche Rolle fuer das Verhalten von der VRC spielt, ist die eigene Vergangenheit und Gegenwart: Tibet etc.
Dem Praesidenten Herrn Putin Eroberungsgedanken vorzuwerfen ist weit hergeholt. Dem Leserbeitrag von "dubois" ist auf jeden Fall Beachtung zu schenken. Ich lebe seit vielen Jahren in Asien und kann "mehrere mentale Welten" u.a. in der Presse mitverfolgen. Meine Uerbzeugung: es waere nuetzlich, wenn der europ. Buerger sich nicht nur von seinem Fernsehsessel aus, zum Bierkonsument degradiert, seine Meinung bilden wuerde. Zum Beitragsschluss eine persoenl. Feststellung: Bei der Wortverdreherei und 'falsche Polit-Faehrten legen' sind die polit. egnagierten Nordamerikaner und ihre europ. Kollegen Profis. Leider! Herr Putin hat dies anscheinend in seine strategischen Ueberlegungen mit eingebunden. Ist doch legitim! - oder?
Gerimbeck schrieb am 19.03.2014
Korrektur: ich meinte den beitrag von aljoscha schrieb am 12.03.2014
dubois schrieb am 24.03.2014
Frage: wer hat welche EU "representanten" gebeten, einen solchen hirnverbrannten Assoziierungsvertrag mit der Ukraine aufzusetzen??? Warum hat Ianukovitch ueberhaupt monatelang mitgespielt? Bestechung durch die EU?
Dies vor dem Hintergrund dass (I) 80% der Agrarprodukte und (II) fast alle Schwerindustrieprodukte nach Russland exportiert werden . Ein Freihandelsabkommen haette unweigerlich zur Folge dass (I) die Grenzen nach RU dicht gemacht wuerden / Zollbarrieren errichtet wuerden (II) .
Die UA industrie einen sicheren Tod sterben wuerde, die Erde von Westfirmen aufgekauft, die Bevoelkerung angestellt bei westlichen Grosskonzernen oder arbeitslos.
Hier zeigt sich wie katastrophal antidemokratisch das EU konstrukt ist . Sie gehoert in der jetzigen Form aufgeloest.
Die Konsequenzen der EU-untat: (I)Krim verloren fuer die UA (II) Instabilitaet im UA Osten (III) worueber es kaum Medien berichte im Westen gibt: weitere Sezessionen sind in Vorbereitung= 2 Millionen Ungarn wolen nicht in Rumaenien Staatsbuerger sein, Venetien will sich von dem korrupten Monstrum "Italien" lossagen , Schottland, Katalonien, usw.
Es steht in all den Faellen eine rigide Staatsraison gegen Volkswille. 1815 replayed!
Ivanfi schrieb am 26.03.2014
Mich würde es interessieren, wann DIE EINSICHT bei den BRD-Politikern der etablierten Parteien kommt,
dass sie am Volk DEFINITIV vorbeiregieren
und eine schäbige, unverschämte Volksverdummung in der Aussenpoolitik
(gegen RUS/CN gerichtet) betreiben?

Es gibt mittlerweile keine Internetseite, die noch die von der Regierung, Opposition und deren Speichellecker-Medien, Speichellecker-Journalisten VERANSTALTETE VOLKSVERDUMMUNG nicht kritisieren würde.

95% der Blogbeiträge richtet sich gegen die,
seit 1999 laufenden westlichen Völkerrechtswidrigkeiten
(Kosovo-Krieg, Kosovo-„Unabhängigkeit“, Irak-Krieg 2003, Afghanistan-Krieg.)
Also gegen sämtliche völkerrechtswidrigen Kriege des Westen (Libyen, Syrien)
und gegen die GIGANTISCHE mediale Volksverdummung, in deren Sinne der Westen den Rest der Welt seit 1999 mit „Demokratie“ und Hoxmo-Propaganda missionieren will.
Und das mit aller Gewalt, ohne zu kapieren, dass die Welt nicht nach der Nase des Westens tanzt und auch nicht tanzen wird!

Wir werden mit einer MASSENHAFTEN PROPGANDA-FASELEI unserer Politiker und deren Steigbügelhalter überschüttet: den Rest der Welt will der Westen mit „Demokratie“ und Hoxmo-Propaganda missionieren.
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WANN ENDLICH kommt es bei den Politikern und bei deren medialen Speichellecker-Journalisten an,
dass 95% der BRD-Bevölkerung die Politik des Westens gegen den Rest der Welt, gegen Russland, gegen China ablehnt,
den Spieß GERECHTERWEISE umdreht
und den Westen selbst (insbesondere USA+GB) für die vergangenen, laufenden Krisen verantwortlich macht?
betawolf schrieb am 28.03.2014
Den Leserbrief von Viktor Jasch sollte man jedem Bundes und EU Minister/in auf den Tisch legen!
哈罗特 schrieb am 06.04.2014
Super Kommentare! Freut mich,dass neben Altkanzler H.Schmitt so viele Bürger es "blicken" was da auf der Krim wirklich passiert ist. Glaubt es, Leute! Russland braucht weniger die Krim als ein stabiles und "neutrales" also nicht NATO-Mitglied Bruderland Ukraine. Leider hat Amerika schon seit der 90-er mit über 5 Milliarden US$ eine faschistisch-nationalistische Opposition aufgezüchtet,die permanent das Land in den Bürgerkrieg zu stürzen versucht und den Keil zwischen Russland und UA schlägt. "Kontrolliertes Chaos" wird errichtet und dann kommen die "Messiase"-die NATO. Der Westen hat die rote Linie überschritten_aus diesem Grund ist die Moskaus Reaktion absolut verständlich. Ami-Raketen auf der Krim,wo so viel Blut vergossen worden ist (Russland führte mit dem Osmanischen Reich einige Kriege wegen ständiger Raub-Überfällen der Krimtataren-osmanischen Vassalenstaat, auf Russland) bedeutet schlicht und einfach TÖDLICHE GEFAHR für die Existenz Russlands . Was blieb dem Kreml den übrig??? Glaubt ihr im ernst das Putin eine Konfrontation mit dem Westen möchte??? Ich bin öffters frustriert über die westliche Politik,dieses mal jedoch besonders....es geht einfach zu weit. Die echten Kriegstreiber sitzen in Washington und Brüssel.
Ich bin oft im Ausland und kann das manchmal aus anderen Perspektiven sehen.
Borovik schrieb am 10.04.2014
Ein wirklich sehr lesenswerter Beitrag von Shi Ming, der sich fundamental von den üblichen bundesdeutschen Beiträgen unterscheidet. Er beleuchtet sehr gut die Lage und die Vorgänge in der chinesischen Regierung, bringt aber dennoch, aus meiner Sicht, nichts neues ans Tageslicht.

Die VRC ist vermutlich einer der pragmatischsten Staaten der Welt und richtet die eigene Außen- und Sicherheitspolitik so aus, dass die Beziehungen zum unmittelbaren Parter stets entspannt bleiben. Mit der Russischen Föderation ist zudem eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Energiesektors geplant.

Ferner spielen andere sicherheitspolitische Aspekte eine Rolle. VRC ist nach wie vor mit dem Tibet-Problem konfrontiert. Sie wird daher nicht offen separatistische Bewegungen anderswo offen begrüßen.
Allerdings ist die aggressive Einmischung des Westens in die domain rèservè von souveränen Staaten wie Serbien (2000), Georgien (2003) und Ukraine (2004 und 2013), nicht unbemerkt an der chinesischen Regierung vorbeigegangen. Dass der Westen mit verdeckten, vorrangig nachrichtendienstlichen Mitteln, in andere Staaten interveniert, sie destabilisiert und zu übernehmen versucht, gibt den Chinesen einen trifftigen Grund dies a) nicht zu unterstützen und b) den Schutz des eigenen System gegen westliche Aggressionen besser auszubauen.

Auch der chinesischen Regierung ist vollkommen klar, dass die Russische Föderation nichts anderes tut, als die eigenen sicherheitspolitischen Interessen gegen einen realen und gefährlichen Feind zu verteidigen. Dass die westlichen Vorwürfe, Russland betreibe eine aggressive Expansionspolitik um die eigen Macht auszuweiten oder gar die Sowjetunion wiederherzustellen, Teil des Informationskrieges sind, um vor der eigenen Bevölkerung die Einmischungen zu rechtfertigen, ist allen politischen Experten bekannt und kann selbstverständlich keine entscheidende Rolle spielen.
Dubois schrieb am 11.04.2014
Ich habe gerade Ungarn bereist. Das Nachbarland der heutigen Ukraine war Opfer der katastrophalen Politik der "Gewinner" von WK1 , insbes. Frankreich. Ungarn wurde unter dem Vorwand des freien Volksentscheids ( von US-Wilson durchgesetzt) um 2/3 seines Territoriums verkleinert. Das ueberwiegende Agrarland wurde auf die unfruchtbare Pustasteppe reduziert.
Rumaenien und die Tschechoslovakei wurden die Territorien zugeschlagen, die Slowakei als Staat erst gegruendet.
Die Grenzziehung von Trianon wurde von "Spezialisten" insbes. der Franzosen bestimmt, insbesondere unter geostrategischen und verkehrstechnischen Gesichtspunkten. Die Westgebiete der damals inexistenten Ukraine wurden Poland und der neugegruendeten Tschechoslovakei zugeschlagen.
Die Liberal-imperialistische Politik der Gewinner auf Kosten von Ungarn, einem Land , welches kaum selbst Interessen im WK1 Konflikt hatte, wirkt sich bis heute aus= letztes Wochenende wurden FIDESZ und JOBBIK mit 45 +21 % gewaehlt. Die Menschen denken wohl, dass es genug ist mit den ultraliberalen Luegen und das nur die Nation Garant fuer das ungarische Volk ist. Die heutige WestUkraine war Teil des Oestr.-ungarischen Habsburgstaats. Ein Staat in dem alle Nationalitaeten und Kulturen und Religionen (insbes. die Juden...) friedlich zusammengelebt haben. Ein Staat , der den kapitalgetriebenen "Freiheitswestlern" im Weg stand, weshalb er zerstueckelt und mit PolitMarionetten bestueckt werden musste (Parlamente...) Noch heute leben 2 Millionen Ungarn in Rumaenien. Warum? Und warum wird diese Absurditaet nicht , die Shoa aber andauernd thematisiert?
Die erste Shoa gab es uebrigens 1919 , sofort nachdem die habsburgische Verwaltung zusammengebrochen war.
Versailles und Trianon wirken bis heute nach...
Viktor Jasch schrieb am 29.04.2014
ist es nicht niederträchtig, auf der ganzen Welt jedes Land gegen Russland aufhetzen zu wollen? Chinesen kauft nicht bei Russen, Deutsche kauft nicht bei Russen..

Dabei ist Ukraine 100% Russisch sprachig, nur max. 40% sprechen außerdem mehr oder weniger ukrainisch, d.h. einen von mindestens 3 Dialekten. Ukraine ist russisches Land, das in den Wirren der Elzin-Landausraubzeit leider zufällig abgefallen war, und von USA gezielt mit Volksverhetzung, wie dem falschen "Genozid" und gegen russische Sprache gegen Russland aufgebracht wurde.. Die Mehrheit spricht und fühlt russisch, und weiß, dass Russland untrennbar von Ukraine ist..

Eigentlich gehören alle ehemaligen SU-Republiken zu "russischem common world", und behalten daher mehr oder weniger die russische Sprache bei, die sie meistens in muttersprachlicher Qualität beherschten..
oktav schrieb am 03.05.2014
Es ist schon erstaunlich wie schnell sich unsere Machtoberen auf Seiten schlagen die Sie meines erachtens nicht immer richtig beurteilen. Siehe Ägypten Herr Mursi wird Frau M empfangen- warum? Um die Demokratie in diesem Land zu unterstützen, aber welche? Ich möchte hiermit einen Vergleich mit Ereignissen in der Ukraine ziehen. Warum anerkennt unsere Regierung eine Regierung der UA die nicht legitim gewählt wurde, in der 3 sogenannte Minister Mitglied der Svoboda = Faschisten sind. Haben wir in unserem Land nicht auch Probleme mit ähnlichen Elementen? Ich sage einfach nichts verstanden, oder doch geht es hier um den Kampf gegen Russland, denn in fast allen Berichterstattungen zur Situation in der UA hat nur ein Land Schuld, das ist Russland warum eigentlich?
Ein letzter Gedanke was suchen Verbrecher in der sogenannten Regierung der UA.
Ivanfi schrieb am 04.05.2014
Teil 1:
Wenn man ein Land zerstören will, beginnt man mit der medialen Trommelpropaganda gegen das „auserwählte“ Land. (Siehe die West-Propaganda gegen Jugoslawien, Irak, Syrien, Russland, in den früheren Jahren auch massive Propaganda gegen Weissrussland, Myanmar, Sudan, Simbabwe, etc.)

Sprich: wenn der Westen ein Land zerstören will, beginnt der Westen mit der medialen Trommelpropaganda gegen das anvisierte Land.

Dies haben wir seit 1999 in zahlreichen Fällen life erleben können.
Eine solche mediale Vernichtungspropaganda (mit voller Hoffnung auf die nachhaltige Zerstörung Russlands) läuft PERMANENT gegen Russland seit 2000, seit Putins Amtsantritt!

Russland hat versucht mit ZAHLREICHEN Konsultationen, Gesprächen,
mit seiner international geschätzten Rolle auf der Welt
diesen medialen begonnenen Vernichtungsbestrebungen des Westens
den Wind aus dem Segel zu nehmen,
Russland hat versucht in diesem Zusammenhang, mit den westlichen SUBVERSIVEN Vernichtungsbestrebungen
den EU/USA-Politikern den Zahn zu ziehen.

Leider vergebens….langfristig gesehen eigentlich auch zum Nachteil des Westens selbst,
weil die hartnäckige Beratungsresistenz der West-Politiker, dank ihrer ÜBERHEBLICHKEIT, wirtschaftlicher, finanzieller, medialer Stärke vergebens geblieben ist…
(Milliardenschwere Subversionskampf der USA/EU gegen Russland über die Kostenstellen „Förderung der Zivilgesellschaft“, sprich Förderung von Agenten gegen Russlands Interessen.)

Russland hat in den vergangenen Jahren unglaublich geduldig
diese offenen oder verdeckten, schäbigen Bestrebungen des Westens,
beinahe lautlos hingenommen,
zugleich aber überaus WEISE nicht in seine Karten blicken lassen.
Lediglich das Gesetz gegen die, vom Westen finanzierten NGOs, gegen Organisationen, die als ausländische Agenten gelten, (5. Kolonne des Westens) wurde beschlossen und wird erfolgreich angewendet.

Russland hat aber auch über diplomatische Kanäle immer wieder kritisiert, dass der Westen auch ganz offen Russlands Sicherheitsinteressen grob und gröbst beschneidet,
Russlands politischen, wirtschaftlichen Wirkungskreis zu zerstören trachtet,
ganz gezielt, ganz konsequent gegen den elementaren Interessen Russlandas arbeitet,
quasi Russlands wirtschaftlichen politischen, militärischen LEBENSRAUM vollständig zurückzuschneiden, gar auszumerzen bestrebt ist.

Eine angemessene Reaktion (Verständnis) auf diese Kritiken Russlands in den letzten 10 Jahren über die diplomatischen Kanäle, kam aus dem Westen nicht. Es kam einfach NICHTS.
Ivanfi schrieb am 04.05.2014
Teil 2:
Der Westen hat seit 1999 unglaublich konsequent, zielstrebig, eine systematisch perfektionierte, alle Schaltstellen der EU-Gesellschaften beherrschende gemeinsame Front gegen Russland aufgebaut, ERZWUNGEN.

Unisono dröhnt in der EU seit 1999 ein gemeinsamer Hass,
eine perfekt vereinheitlichte Hasspropaganda
im Sinne der gleichgeschalteten Einheitspresse der systemkonformen NATO-Bonzerei gegen Russland:
es ist ein Muss, es ist die Pflicht eines Jeden sog. „DEMOKRATEN“ im Westen, der „dazugehören“ will, in den NATO-Bonzen-Chor einzustimmen:
ALLE GEGEN RUSSLAND! Ohne wenn und aber!

Wer in diese Propaganda nicht schöpferisch genug, nicht effektiv genug, nicht feissig und erfinderisch genug einstimmt,
(sich damit als möglicher Abweichler verdächtig macht)
sich dieser Propaganda gar verweigert,
wer kneift, wer sich der West-Einheitspropaganda gegenüber auffällig distanziert,
wer sogar „unverständlicherweise“ „Alternativen“
zu den, in der VERÖFFENTLICHTEN MEINUNG „GUT LAUFENDEN“, „wohltuenden“, „erfrischenden“ KREATIVEN Bashingsmechanismen,
Mobbingsmechanismen, Stigmatisierungsmechanismen gegen Russland sucht,
zu finden versucht, trotz Kritik darum bemüht ist „Russland zu verstehen“,
wird ganz schnell in den West-Medien, ganz besonders in den BRD-MEDIEN,
als sog. „Russland-Versteher“, KURIOSER „Putin-Versteher“ lächerlich gemacht,
gebrandmarkt, wegen fehlender „Teamfähigkeit“ ins gesellschaftliche Abseits verdrängt, nicht gehört, nicht gefragt, als lächerliche POLITISCH INKORREKTE Aussätzige behandelt,
als mit Vorsicht zu genießendes Subjekt gemieden,
oft sogar schlicht als nicht existierend, als LUFT betrachtet, ignoriert.
(Beispiel: Peter Handtke, der mit Serbien soldarisiert und alle NATO-Völkerrechtswidrigkeiten seit 1999 verdammt.)

(„Bestenfalls“ versucht man solche, sich gegen den gesellschaftlichen Wind stellenden, „widerspenstigen“ Typen, wenn sie (unangenehmer weise) akademische Position in der Gesellschaft haben, öffentlich vorzuführen, zu „entlarven“, deren „unverständliche“, angeblich „chaotische“, „nicht nachvollziehbare“ Positionen als kurios, gar für die Gesellschaft des Westens, als gefährlich zu beschreiben.)
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Martin S schrieb am 08.05.2014
@Heinz Kersten
"Aber Solche Leute Wie Putin sind doch die die den Weltfrieden gefährden"
ok und wie ist es mit Obama, Bush, Blair, haben sie da auch so reagiert ? oder nur bei den boesen boesen Russen?
dubois schrieb am 11.05.2014
ich lese gerade das Buch von Johannes Steel The Future of Europe, 1945 geschrieben als der Krieg in Europa noch nicht zu Ende war. Eine Hauptkritik am NS regime war die Ausdehnung der wirtschqftlichen Macht und Konzentration im vermeintlichen Banner des PanGermanismus. Es werden die GoeringWerke als ein Beispiel gegeben, die sich bekanntlich im besetzten Europa ausbreiteten und ehemalige Besitzer wie die Rothschilds enteigneten. Staals Loesung fuer das postwar Europa war die Frkturierung des Einheitstaats Deutschland in viele kleine Laender _ Regionen. das ist auch so in etwa passiert und nur der West_Ostkonflikt hat die Zertruemmerung Deutschlands verhindert. man brauchte diese braven Arbeiter uned Ingenieure. Und das erscheint mir der Punkt. Russland obwohl auch marktwirtschaftlich in grossen Teilen ist den westlichen Grosskonzernen immer noch zu eigen. Sie fordern den totalen Zugang zu den ¨Maerkten¨ wobei sie Lokaleliten korrumpierend alles äufkaufen¨was von Bedeutung sein kann. Dies insbesonders mit den geschhoepften Milliarden der ZBs die in den Taschen der gleichen Oligarchie landen , die auch in den 40er Jahren das NS regime bekaempft hat.
Es wird alles aus dem Weg geraumt. auch per Proxikriege. was sich dieser totalitaeren Philosophie der Ultraliberalen entgegenstellt. Milosevics Yugoslavien, Assads Lybien, usw usw. De Islam als selbstregulierter Block mit eigenen Eliten, und der boese Putin, der natuerlich alle denkbaren Menschenrechte ausser Krafr setzt. Die ¨West¨propaganda lauft auf allen Kanaelen bis hin zu Dokumentarfilmen zu den Sotschi spielen, die natuerlich als eine Naturfeindliche Monstruositaet der Inkarnation des Boesens = Putin dargestellt werden. So stehts es und jeder kann jetzt ueberlegen, welche Parteien am 25.5; noch nicht auf der paylist der ultraliberalen Oligarchie dieser Welt stehen...
Rudolf l. schrieb am 13.05.2014
Als ehemaliger DDR-Bürger bin ich maßlos enttäuscht von der ja im Westen so hoch gelobten angeblich freien Informationspolitik.
Kritische und kompetent recherchierte Berichte über die Ukraine sind kaum zu finden. Wie Viktor Jasch schon richtig schrieb ist der eigentliche Urheber der Ukrainekrise die USA, die seit der Auflösung der Sowjetunion sich in Russlands Einflußbereich massiv einmischt und versucht, einen nach dem anderen GUS-staat gegen Russland auszuspielen und damit die Interessen der USA unter allen Umständen durchzusetzen, wobei das "Völkerecht" nach Belieben gebrochen wird. Leider verhält sich die EU wie ein gehorsames Hündchen und läßt sich vor deren Karren spannen. Sanktionen gegen Russland nutzen nur Amerika, die sich die Hände reiben über soviel Dummheit der Europäer. Und nun noch der Einsatz von academi in der Ostukraine. Also Europa besinn Dich, Russland ist auch Europa!
Ivanfi schrieb am 14.05.2014
Rudolf L Zitat:
„Als ehemaliger DDR-Bürger bin ich maßlos enttäuscht von der ja im Westen so hoch gelobten angeblich freien Informationspolitik.“
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Das ist mir zu wenig. Ich möchte ergänzen:
Die West- (NATO-Bonzen) Medienpolitik und EU/BRD/NATO-Regierungspolitik halte ich für geradezu kriminell. Und ich sehe beschämende Parallelen zu Deutschland vor 1945 im Zusammenhang mit Russland.

Ich persönlich schäme mich dafür dass das Volk der BRD Politiker gewählt hat, (SPD, CDU, GRÜNE) die uns in diese SPEZIELLE, vornehmlich US-gesteuerte ANTI-RUSSLAND- (Anti-Putin-) mediale Diktatur geführt haben.

Wir, die hier lebenden Völker der EU werden für diese,
seit 1999 S C H A M L O S ausgebaute Russland-Bashing-Politik,
für diese perfide, verlogene Politik des Westens
einen hohen Preis zahlen.

Wer im Westen glaubt, Russland zerstören, unterwerfen, unterjochen zu können, (der systematisch laufende rund-um-die-uhr DRÖHNENDE Russland-Bashing zeigt klar und eindeutig in diese Richtung) der wird noch eines Besseren belehrt.
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Was im Westen läuft, ist ein eindeutiger, klar definierbarer, krimineller, ABSICHTLICH GEFÜHRTER MEDIALER KALTER KRIEG im wahrsten Sinne des Wortes,
der seit 1999 vom Westen KONSEQUENT 1000% zielstrebig, GEGEN RUSSLAND ausgebaut wurde,
perfide und unverfroren, mit großem EIFER (fürstlich bezahlte NATO-Bonzen Medien, Journalisten)
GEGEN RUSSLAND geführt wird.

Eine solche Medienpolitik im Westen richtet sich im Endeffekt gegen das eigene Volk,
wird gegen die E L E M E N T A R E N Interessen des eigenen Volkes gerichtet!

Dieses, seit 1999 praktiziertes, absolut kriminelles, völkerrechtswidriges, verwerfliches Verhalten der Politiker und Journalisten im Westen rächt sich.
Das ist sicher, wie das Amen in der Kirche!
Allmas schrieb am 14.05.2014
Es ist wirklich nicht angebracht Putin mit Hitler zu vergleichen oder Russland ähnliche Motive vorzuwerfen!
Es mag jedem selbst überlassen sein ob man sich weiter bilden möchte oder nicht, jedoch nachplappern von einseitigen Meinungen und Berichten aus den Westkichen Medien ist eine sichere Methode um nicht ernst genommen zu werden!
Sowjetunion hat im Zeiten Weltkrieg mit 17-25 Mio, davon 8-9 Mio Soldaten, 9-16 Mio Zivilisten mehr Kriegsopfer zu beklagen als jedes andere Land auf der Welt. Bitte informiert euch bevor man solche Aussagen macht.

Weltfrieden ist ein gutes Thema!
USA und UK mischen sich seid jahren in die Souveränität von anderen Staten ein und untergraben die Regierungen mal offen mal durch die Unterstützung der Oposition. Verursachen Chaos und schaffen instabile Zonen und das soll zum Weltfrieden beitragen? Wer glaub den noch das Märchen das der Westen die guten sind?
Warum darf die Übergangs Regierung in Ukraine vor den Wahlen die Gesetze des Landes ändern?
Warum wird beschlossen das Russisch als Sprache nicht mehr unterrichtet werden darf? Warum werden russisch stämmige In Ukraine in Odesa dazu aufgefordert 50% ihres Besitzes abzugeben? Der Hitler den ihr im Putin zu finden glaubt sitzt schon längst in Ukraine...

Danke Putin! Danke Russland! Das ihr nicht daneben steht, während der Rest der Westlichen Welt nur zuschaut.
Michael schrieb am 18.05.2014
Eigentlich geht es darum, dass die USA Russland als Machtfaktor ausschalten wollen um ihrem Ziel einer neuen Weltordnung( Weltdiktatur unter US Kommando) ein Stück näher zu kommen.
Danach wären dann noch China+Iran+Nordkorea an der Reihe.
Putin hat sich nun dazu entschlossen diesen Bestrebungen einen Widerstand entgegen zustellen. Und China weis auch wie der Hase läuft! Die EU dient nur der US Propaganda. Die Lügen der USA vor der UN um den Irak-Krieg berechtigt erscheinen zu lassen hat man in der EU kommentarlos hingenommen. Soviel zu dem Gerede von Gerechtigkeit.
CBT schrieb am 21.05.2014
Es ist irgendwie traurig, dass die meisten EU-Nationen nichts weiteres sind als Marionetten der USA. Kein Mumm eine eigene Stellung zu zeigen und bei Konflikten wie in der Ukraine immer die Schuld auf den Osten zeigen.
Dass der Westen sich auch bezüglich der Diaoyutai Insel-Frage zwischen China und Japan sich auf die Seite Japans stellt, war ja leider vorauszusehen.
Es geht hier nicht um Prinzipien wie Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Nationen, sondern immer nur um das eigene Machtinteresse.
Nordkorea mag eine schreckliche nationale Diktatur sein, die seinen südlichen Bruder Südkorea und Erzfeinde USA und Japan immer wieder ärgert. Doch die USA sind eine internationale Dikatur. Sie will in allen Ländern eingreifen und jeden Nicht-Alliierten plattmachen oder zumindest schlechtreden, Wenn man schon selbst immer wieder provoziert und aufrüstet, sollte man auf anderen nicht die Finger zeigen.
Wir sind kurz davor in einen 2. Kaltenkrieg uns zu bewegen, und daran trägt Russland nicht die alleinige Schuld. Eine sehr bedauerliche und bedrohliche Entwicklung.