Jedesmal, wenn man restlos überzeugt ist, das Niveau des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump könne unmöglich noch weiter sinken, hört man von ganz tief unten lautstarke Klopfsignale.
Die jüngsten Äußerungen sind nun in Trumps erstem TV-Clip zu bewundern, in dem der Mann mit dem toten Tier auf dem Kopf (The Spectator) volle 31 Sekunden lang die Marschrichtung mit Ziel Weißes Haus vorgibt – Zwischenhalt in Wahnsinnshausen inbegriffen.
Mit dabei: World War Z ähnliche mexikanische Mauerkletterer, die sich als Schwarm (aus sicherer Höhe gefilmt) in Richtung Norden wälzen. Vergleich gefällig? Die untoten Gehirnfresser aus dem Original gibt’s hier. Rein zufällig ebenfalls volle 31 Sekunden lang. Kein Wunder, dass gegen Killerzombies und Ameisenmexikaner natürlich nur eine noch viel höhere Mauer hilft – zumindest solange „bis wir herausbekommen haben, was eigentlich grade passiert“, wie der Trump-Sprecher aus dem OFF unbewusst optimistisch verkündet.
Nur: Wie lange sollen wir darauf noch warten? Und: Kann das den Trumpianern überhaupt jemals gelingen? Wir meinen, so rein kognitiv? Fragen über Fragen.
Den vollständigen Clip gibt’s hier.




7 Leserbriefe
Noch (un-)komischer als seine Aussagen ist eigentlich nur mehr die Doppelmoral.
Nicht nur die von Trump. Sondern Unsrige!
Deutschland geht gerade zu in einer Sturzflut den Bach runter. Aus der Wüste beginnt es sich bereits wieder zu stauen und die Durchgangsunterkünfte in Nordafrika füllen sich zur Freude der bereits milliardenschwer reichen Schlepperorganisationen erneut. Ein Tolles 2. Standbein als "Wintergeschäft". Alle profitieren. Von 5 Millionen ist lt. dortigen Informanten die Rede. Da kommt Trump als mediales Ablenkungsmanöver gerade recht, stets tituliert als Verbreiter "kruder Verschwörungstheorien" der transatlantischen NLP-Berichterstattung. (Lügenpresse darf man ja auch nicht mehr sagen...) Und wer kümmert sich jetzt um ernsthafte Kritik an den ganzen WarGames samt Bodycount-Levels im Kinderzimmer?