Hat das düstere Bild der Politik in Washington, wie es in der Erfolgsserie „House of Cards“ gezeichnet wird, die Anti-Establishment-Stimmung in den USA weiter befeuert? Welche Zukunftsszenarien und Konfliktlinien lassen sich bereits jetzt in Computerspielen durchspielen? Die Zeiten, in denen gemeinsam die Abendnachrichten geschaut wurden und im Anschluss diskutiert wurde, sind längst vorbei – wenn es sie denn je so gegeben hat. Von fragmentiertem Medienkonsum ist die Rede. Dennoch wird Politik verhandelt, vor allem auch in fiktiven Angeboten der Unterhaltungsindustrie wie Fernsehserien oder Computerspielen. Dieser Monatsschwerpunkt zur Popkultur wirft einen Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Kulturindustrie und internationaler Politik.