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Gesucht: Sicherheit für Afrika
Das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze über afrikanische Beiträge zur kontinentalen Sicherheit.

In Europas Hauptstädten hat sich die Sichtweise durchgesetzt, dass Interventionen in Afrika möglichst vermieden werden sollen. Die Lösung für die zahlreichen Konflikte: Afrikas militärische Eigenverantwortung soll gestärkt werden. Aber wie? Dieser Frage geht das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) im Bericht „Afrikanische Kapazitäten für Friedenseinsätze stärken: Neun Lektionen für die Zukunft der African Standby Force“ nach.

Im Zentrum der Debatte steht dabei mit der African Standby Force (ASF), eine Truppe, die "regionalen Mechanismen" und subregionalen Wirtschaftsgemeinschaften unterstellt ist. Soweit so gut. Nur: Walter Lotze vom ZIF verweist mit Recht darauf, dass diese größte Friedenstruppe Afrikas vor gewaltigen finanziellen und logistischen Herausforderungen steht. Lotze identifiziert neun Punkte, um die Fähigkeiten der ASF zur Abwehr von Bedrohungen zu steigern. So müssten zum Beispiel die Planungsprozesse besser mit Afrikanischer Union, EU und UN abgestimmt und eine effizientere Form der Lasten- und Arbeitsteilung realisiert werden.

Zum vollständigen Bericht des ZIF geht es hier.

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