Vieles, meint Slate Autor Jamelle Bouie völlig zu Recht, ist nur schwer zu verstehen. Zum Beispiel die mittlerweile zur US-amerikanischen politischen Kultur gehörenden regelmäßigen Vergleiche des demokratisch gewählten US-Präsidenten mit Nazi Wahnsinnsdiktator Hitler. Zuletzt geschehen im Zusammenhang mit dem Fernbleiben des US-Präsidenten vom Politikertrauermarsch in Paris.
Hinterbänkler Randy Weber (Rep, was sonst?) schaffte es, in einem durchgeknallten Tweet nicht nur eine hanebüchene Parallele von „Wir sind Charlie“ zum Wehrmachtsblitzkrieg zu ziehen, sondern dabei auch noch den Vornamen des „GRÖFAZ“ mit einem Rechtschreibfehler zu versehen. Ganz recht: „Adolph“. Das ist an sich schon eine reife Leistung. Aber sie ist alles – nur kein Einzelfall.
Die Highlights der von Slate zusammengestellten Liste: Obamas „Change“ fordere „Millionen von Leben“, seine Wirtschaftspolitik gleiche einem „Flächenbombardement“ der Luftwaffe und überhaupt hätten Obama und der „Führer und Reichkanzler“ so viel gemeinsam...
Die Liste der abstrusesten Unterstellungen findet sich hier. Doch der Autor bittet um Verständnis für fehlende Vollständigkeit - die Beispiele gehen mittlerweile „vielleicht in die Tausende“.



